Partnerschaftlich: Das duale System

Bei den Ausbildungsberufen hat sich in den letzten Jahren einiges getan.
Manche Berufe mit langer Tradition sind von der technischen Entwicklung überholt worden und zwischenzeitlich von der Bildfläche verschwunden.
Andere Ausbildungsberufe wurden neu geschaffen oder ihre Inhalte sind grundlegend verändert worden.
Ein Grund dafür ist sicher der Einfluss der elektronischen Medien.
Sie gewinnen auch an den beruflichen Schulen immer mehr an Raum und Bedeutung, was dazu geführt hat, dass die Ausstattung der Berufsschulen mit hohem Aufwand modernisiert wurde.
Gleichzeitig bringen neue Methoden im Unterricht und in der Ausbildung mehr Eigenverantwortung für die jungen Leute.

Trotz all dieser Veränderungen - die Grundidee ist gleich geblieben:
Eine Berufsausbildung, bei der sowohl die Theorie als auch die Praxis ihren Platz haben.
Zwei Partner wirken in diesem dualen System zusammen.
Auf der einen Seite der Ausbildungsbetrieb, in dem an dreieinhalb Tagen pro Woche die berufliche Praxis vermittelt wird.
Auf der anderen Seite die Berufsschule, in der an den übrigen eineinhalb Wochentagen die Theorie an die Frau oder an den Mann gebracht wird.
Diese Aufteilung erstreckt sich über die gesamte Ausbildungsdauer von drei beziehungsweise dreieinhalb Jahren.

Unterkategorien

Eingangsvoraussetzungen

Eingangsvoraussetzung für die Berufe

  • Elektroniker für Geräte und Systeme
    (ca. 40 Ausbildungsbetriebe in der Region)
  • Elektroniker für Automatisierungstechnik
    (ca. 20 Ausbildungsbetriebe in der Region)

ist typischerweise der Abschluss einer 1-jährigen Berufsfachschule Elektronik in Tettnang, Ravensburg, Bad Saulgau, Überlingen, Wangen oder der Abschluss einer 2-jährigen Berufsfachschule Elektronik in Friedrichshafen.

Außerdem wird ein Ausbildungsvertrag mit einem Betrieb erwartet. Sie steigen dann sofort ins 2. Lehrjahr ein.

Fachinformatiker

Fachinformatiker planen, erstellen oder administrieren komplexe informationstechnische Systeme.
In der Fachrichtung Anwendungsentwicklung steht die Entwicklung von Software im Vordergrund während in der Fachrichtung Systemintegration die Einrichtung und Verwaltung von Rechnernetzen einen großen Stellenwert einnimmt. Fachinformatiker arbeiten vorwiegend in Firmen der IT-Branche oder in den IT-Abteilungen größerer Unternehmen.

IT-Systemelektroniker

Die IT-Systemelektroniker installieren informations- und kommunikations­technische Systeme einschließlich der dazu gehörenden Stromversorgung.
Häufig geht es dabei um Telekommunikationsanlagen und deren Einbindung in das bestehende Rechnernetz.
IT-Systemelektroniker arbeiten vorwiegend in Betrieben, welche im Bereich Informations- und Tele­kommuni­kations­technik tätig sind.


Die Ausbildung in den IT-Berufen ist vollständig dual organisiert und dauert 3 Jahre.

 

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