[14.11.2016] Die Begriffe Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind heutzutage in aller Munde.
Die Elektronikschule kann allerdings schon auf 20 Jahre Umweltarbeit zurückblicken.
Dieses Jubiläum wurde mit einem Umweltaktionstag für die Schüler und einem Glas Sekt für das Umweltteam und die außerschulischen Partner gefeiert.

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pfNachOben Umweltteam und Schulleitung der Elektronikschule Tettnang
   Foto: Holger Kraft

Vor genau 20 Jahren startete der Landesmodellversuch „Klima- und Energiefreundliche Schule“ in Tettnang.
Das Klima-Team - bestehend aus den engagierten Kollegen und Mitarbeitern der est Pia Maier, Gunter Vogt, Rudolf Stör, Klaus Hesse sowie Michael Stohr - erarbeitete daraufhin mit viel Herzblut ein pädagogisches Konzept „Klimafreundliche Schule“.
Die harte Arbeit wurde 2001 mit der ersten EMAS-Zer­ti­fizierung belohnt; und diese begehrte Auszeichnung konnte das Umwelt­team auch in den darauffolgenden Jahren bis heute erwerben.

Wichtige Ereignisse und Höhepunkte aus 20 Jahren Umweltarbeit zeigt derzeit eine Fotoausstellung im Foyer der Elektronikschule.
Zu sehen sind unter anderem Bilder von Workshops und Ausstellungen, dem Besuch der Ministerin, der Schulhausthermografie, der mit Schülern eingerichteten Photovoltaikanlage sowie der Auszeichnung als Fairtrade-School.
Die Schüler durften sich am Umweltaktionstag über ein breitgefächertes Angebot freuen.

Geboten wurden die Workshops „Energieeffizienz“ von der Energieagentur Ravensburg, „Urwald-Holz-Papier“ von Greenpeace Friedrichshafen, „Unser täglich Handy“ vom Globalen Klassenzimmer [EPiZ].
Die erwachsenen Schüler der Fachschulen hörten einen Vortrag zu Umweltmanagementsystemen von Stefan Kesenheimer [IHK Bodensee-Oberschwaben].

Das Highlight des Tages war sicher die Klimaexpedition der Umweltorganisation Germanwatch [geoskopia]:
Direkt aus dem Weltall präsentiert ein Umweltpädagoge Live-Satellitenbilder der Erde.
Im direkten Vergleich mit Archivaufnahmen werden den Schülerinnen und Schülern auf drastische Weise die Folgen der globalen Erwärmung bewusst.
Im weiteren Verlauf des interaktiven Vortrages wird den Ursachen des Klimawandels auf den Grund gegangen und die Konsequenzen für das eigene Handeln aufgezeigt.
Das anschließende Durchspielen verschiedener möglicher Zukunftsszenarien beeindruckt die Lernenden besonders.
Nachdenklich stimmen die Schulklassen die Bilder der Welt bei Nacht.
Durch die vielen Lichtpunkte auf den Satellitenaufnahmen wird deutlich, dass der Großteil der Energie in den Industrieländern der Nordhalbkugel verbraucht wird, während weite Teile der südlichen Hemisphäre dunkel bleiben.
Die Folgen des Treibhauseffekts wie Dürre und Flutkatastrophen treffen aber vor allem diese Regionen, erklärt der Umweltexperte von Germanwatch.

Ein großartiger Tag und ein würdiges Jubiläum“, findet Julia Nordmann, Umweltbeauftragte der Elektronikschule Tettnang.
Für die zukünftige Arbeit, ist es uns vor allem ein Anliegen bei der nachfolgenden Generation ein nachhaltiges Umweltbewusstsein zu schaffen“, erklärt Nordmann zum Abschluss.

Julia Nordmann [nm]

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